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Presse
30.01.2012
B.Braun-Vorstandsvorsitzender sprach beim Neujahrsempfang der CDU

Melsungen. Traditionell zu Beginn eines neuen Jahres lädt die Melsunger CDU Mitglieder und Freunde in die Stadthalle ein. Als Hauptredner des Sonntagnachmittages war Dr. Heinz-Walter Große gekommen.

Der Vorstandsvorsitzende der B.Braun Melsungen AG sprach über Tugenden im Unternehmen und erwies sich 40 Minuten lang als überaus unterhaltsamer Redner.

Große trägt Verantwortung für 44 000 Braunianer weltweit und nannte als Maxime: Den anderen so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte. Verantwortung bedeute aber auch, Verantwortung für 40 000 Produkte, die B. Braun vertreibt und überwiegend selbst herstellt.

Dazu gehört auch, dass Vorgesetzte berechenbar und dass die Abläufe im Unternehmen transparent sind. „Das erleichtert die Kommunikation und macht bewusst, warum das Unternehmen weiter Gewinne erzielen muss“, so Große.

Das Familien-Aktien-Unternehmen veröffentlicht seit 40 Jahren den Geschäftsbericht. Für die Kategorie Sprache gab es dafür vergangenes Jahr bundesweit den 1. Platz. „Das fand ich für Nordhessen schon recht erstaunlich“, sagte der Vorstandsvorsitzende mit einem verschmitzten Lächeln angesichts der Nordhessen im Saal.

Bei B. Braun trage nicht einer die Verantwortung, sie ruhe auf vielen Schultern. 120 bis 150 Führungskräfte gehörten zur ersten Ebene, unternehmensweit seien es 500. Und die Frage eines jüngeren Mitarbeiters, wie er denn Karriere machen könne, beantworte er stets so: „Streichen Sie das Wort Karriere aus ihrem Vokabular, seien Sie bereit, Verantwortung zu übernehmen, dann stimmt auch das Gehalt.“

Ein rhetorischer Ausflug nach Indien, da B.Braun in Asien einen großen Wachstumsmarkt sieht, gehörte zur Rede ebenso, wie der Hinweis auf die Rente mit 67 Jahren. Um ältere Menschen zu entlasten, können Mitarbeiter ab 60 auf eine halbe Stelle reduzieren, bekommen aber 80 Prozent des Lohns. Und wenn es die Auftragslage erfordere, dann würden sie vorübergehend mehr arbeiten. Das sei besser als das bisherige Altersteilzeitmodell, so Dr. Große. (bmn)

(Quelle: HNA-Online vom 30.01.2012)






26.01.2012
Alternativen für Jugendherberge gefordert

Melsungen. Der Verbleib der Jugendherberge in Melsungen ist ungewiss. Das Gebäude hat bauliche und sicherheitsrelevante Mängel, die eine erhebliche Investition in das bestehende Haus erforderlich machen würden. Fördergelder für einen Neubau stehen voraussichtlich erst frühestens im Jahr 2018 zur Verfügung. Alle Fraktionen im Stadtparlament haben sich bereits für einen Verbleib der Herberge in Melsungen ausgesprochen.

Um die touristisch notwendige Einrichtung für Melsungen zu erhalten werden von der Kommunalpolitik derzeit Grundstücke gesucht, auf denen ein Neubau einer Jugendherberge nach heutigem Standart realisierbar ist. Dabei wurden  bislang zwei Bereiche ins Spiel gebracht. Die SPD favorisiert ein Gelände in der Verlängerung des Schwarzenberger Weges hinter dem Bauhof, die FWG möchte den früheren Standort der Jugendherberge und heutigen Feuerwehrstützpunkt für das Thema belegen, sobald die Feuerwehr in den neuen Stützpunkt umgezogen ist. Aus der Sicht der CDU im Melsunger Stadtparlament sind beide Varianten ungeeignet, da der Bereich am Sand für die Entwicklung der Innenstadt erforderlich ist und ein Gästehaus aus touristischen Gesichtspunkten nicht in der Nähe der Kläranlage sein sollte.

Da aktuell die Verhandlungen zwischen dem Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) und der Stadt geführt werden, bringen die Christdemokraten jetzt zwei weitere, mögliche Standorte für einen Neubau ins Gespräch. Einer davon könne das Gelände der "Alten Brauerei" sein. Hier sei jedoch zu klären, inwiefern ein Krankenhausneubau an dieser Stelle erfolgen soll, wobei in diesem Falle das heutige Krankenhaus frei werden würde und als Herberge umgebaut werden könnte, teilt Fraktionsvorsitzender Bernhard Lanzenberger in einer Pressemitteilung mit. Hier könne innenstadtnah eine Nutzung von Rad- und Kanutourismus integriert werden.

Eine andere Möglichkeit sehe man in der Nähe des MT-Vereinsheims am Rande des Stadtwalds, so Lanzenberger weiter. Dort wären die Sportstätten in unmittelbarer Nähe und könnten ein Konzept abrunden.

In der laufenden Diskussion müssen alle Möglichkeiten ernsthaft geprüft werden. Nur so ist für die CDU ein zeitnaher Verhandlungserfolg mit dem DJH denkbar.





18.11.2011
CDU entsetzt über “rollende Schrottkisten” im Schülertransport

Schwalm-Eder. „ Es ist unglaublich, was für Fahrzeuge im Kreis unterwegs sind, um unsere Schüler zu transportieren“, so Mark Weinmeister, Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Der Kreistagsabgeordnete Edgar Bruchhäuser ist bei einer Elternversammlung angesprochen worden auf Buskontrollen an den An- und Abfahrtstellen der Schulbusse. Diesen Nachfragen ist Edgar Bruchhäuser nachgegangen und hat ein Gespräch mit der Verkehrspolizei in Homberg geführt. Dabei kam das ganze Maß an Mängeln zutage, die anlässlich einer erst kürzlich durchgeführten Kontrolle festgestellt wurden. Von 33 Fahrzeugen, die in den Bereichen Neukirchen, Fritzlar und Melsungen kontrolliert wurden, sind 15 mit teilweise erheblichen Mängeln festgestellt worden, drei Fahrzeuge wurden nach einer technischen Überprüfung mit sofortiger Wirkung stillgelegt. Im Einzelnen wurden folgende Mängel gefunden: Abgelaufene TÜV- und Bremsuntersuchungen, durchgerostete Trägerteile, mangelhafte Beleuchtung, nur teilweise funktionierende Bremsen, fehlende Nothammer, fehlende oder ungeprüfte Feuerlöscher.

„Man muss sich fragen, was der Landrat und die Kreisverwaltung tatsächlich unternommen haben, um die versprochene sichere Schülerbeförderung zu gewährleisten. Hier scheint es, dass der Landrat seinen Versprechungen nicht weiter gefolgt ist, ansonsten wäre ein solch katastrophales Untersuchungsergebnis nicht zu erklären. Hier muss umgehend Abhilfe geschaffen werden, der Landkreis muss dafür sorgen, dass unsere Kinder nur in Bussen gefahren werden, die sicher sind. Die CDU wird dazu eine dringliche Anfrage in der nächsten Kreistagssitzung stellen. Auf dem Rücken der Schulkinder darf die Sparpolitik des Kreises nicht ausgetragen werden“, so Weinmeister in der Presseerklärung der CDU-Kreistagsfraktion. (red)

(Quelle: seknews.de vom 18.11.2011)





08.11.2011
CDU-Fraktionen beantragen Arbeitsgemeinschaft zur Interkommunalen Zusammenarbeit

Guxhagen/Melsungen. „Die Frage der Interkommunalen Zusammenarbeit wird angesichts knapper werdender Finanzmittel und aufgrund des demographischen Wandels, mit dem ein Rückgang der Einwohnerzahlen in Städten und Gemeinden einher gehen wird, immer stärkere Bedeutung erlangen,“ so Bernhard Lanzenberger, Sprecher der CDU-Fraktionen aus dem Altkreis Melsungen (Felsberg, Guxhagen, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen und Spangenberg).

„In einigen Kommunen gibt es bereits interkommunale Kooperationen, die aber nur punktuell wirken. Wir als CDU sind der Ansicht, dass gezielt nach Möglichkeiten gesucht werden muss, wie die Kommunen gemeinsame Potentiale nutzen, um Geld zu sparen. Dies kann beginnen bei Einkaufsgemeinschaften, bis hin zu gemeinsamen Gewerbegebieten, Abrechnungsverbünden oder Zweckverbänden. In anderen Teilen des Schwalm-Eder-Kreises gibt es solche Verbände bereits, im Altkreis Melsungen besteht interkommunale Zusammenarbeit bereits im Bereich des interkommunalen Gewerbegebiets mittleres Fuldatal (ohne Guxhagen und Körle), einer Energiekommision (ohne Felsberg) und weiteren kleineren Maßnahmen. An dieser Stelle müssen wir noch intensiver kooperieren und auch in anderen Fragen  der interkommunalen Zusammenarbeit leben“ so Martin Graefe, CDU-Fraktionsvorsitzender aus Guxhagen.

„Den Antrag zur Gründung einer interkommunalen Arbeitsgemeinschaft stellen die CDU-Fraktionen in den anstehenden Sitzungen der kommunalen Parlamente. Dabei hoffen wir im Sinne der Nachhaltigkeit auf eine breite Unterstützung über Parteigrenzen hinweg, um eine sinnvolle Entwicklung auf den Weg zu bringen,“ so Bernhard Lanzenberger in der Presseerklärung der CDU-Fraktionen aus dem Altkreis Melsungen. (pm)

(Quelle: nh24.de vom 08.11.2011)



13.09.2011
Quo vadis CDU? – Ein Zwischenruf

Malsfeld. “Wohin gehst du, CDU?” Diese Frage stellt sich zur Zeit die politische Jugendpartei der CDU die Junge Union Melsungen-Malsfeld. „Eine Politik, die nicht mehr im Herzen und in der Vernunft verankerten Werten entstammt, sondern nur den vermeintlichen Launen des vielbeschworenen Wechselwählers hinterherläuft, kann nicht auf lange Zeit Bestand haben und schon gar kein Land politisch gestalten“, so die Vorsitzende der Jungen Union Melsungen-Malsfeld, Katharina Kothe. Ein Zickzackkurs in jedweder Hinsicht sei es bei der zögerlichen Haltung in der europäischen Schuldenkrise oder aber als es gegelten habe, den zur Freiheit strebenden Menschen in Libyen Unterstützung zu geben.

Das mache Deutschland weniger verlässlich in den Augen seiner internationalen Freunde und Partner und isoliere das Land in Europa. Was jedoch viel schwerer wiege: es entfremde die CDU vom Bürger.

Die CDU sei zur Zeit nicht „die Partei von Konservativen, die Werte bejahen, die immer gelten, die Partei der Liberalen, die sich für den Rechtsstaat und die Freiheit einsetzen, die Partei der sozialen Gerechtigkeit und der großen Sozialreformen, die Partei der Familienpolitik, die Partei der Selbständigen und des unselbständigen Mittelstands und die Partei der freien Berufe und die Partei der Arbeitnehmer“ (Erwin Teufel). Aber genau das sei die Art von Partei, die heute mehr denn je gebraucht werde. Ein steter Kompass in sich hektisch verändernden Gezeiten müsse die CDU sein, müsse sie wieder werden – für die Bürger und für Deutschland. (red)

(Quelle: seknews.de vom 13.09.2011)





03.03.2011
Schlaglochprogramm: Stadt Melsungen erhält rund 184.000 Euro zur Ausbesserung der Winterschäden

Melsungen. „Die Stadt Melsungen erhält schnell und unbürokratisch knapp 184.000 Euro Unterstützung für die Ausbesserung der Winterschäden“, hob Reinhold Thiemann vom CDU-Stadtverband das Engagement der Landesregierung für die kommunale Familie hervor. Durch das aufgelegte Sonderprogramm in Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro zur Beseitigung der gravierendsten Winterschäden können zahlreiche Straßen, die durch die heftige Frostperiode im Dezember stark gelitten haben, schnell ausgebessert werden.

„Die Menschen sowie der Güter und Dienstleistungsverkehr vor Ort brauchen eine gute Infrastruktur. Dadurch müssen wir schnell handeln und unsere wintergeschädigten Straßen umgehend sanieren“, zeigte Thiemann die volkswirtschaftliche Relevanz des Sonderprogramms auf. Die rasche Finanzierung von Gegenmaßnahmen sei ein wirksamer Beitrag zur Verkehrssicherheit und Kostenersparnis, denn mit jedem Tag Warten erhöhen sich die Folgekosten, weil sich die derzeit nur oberflächlichen Schäden in die Tiefe fressen und somit die Substanz der Straßen angegriffen werde. „Je früher wir sie beheben, desto weniger kostet es auf Dauer“, erklärte Thiemann.

Die Reparatur der Schlaglöcher könne sofort nach der Frostperiode beginnen. Vorteilhaft sei hierbei auch, so Thiemann, dass die Gemeinden ihre Prioritäten eigenverantwortlich setzen könnten und dabei selbst entscheiden, welche Reparaturen am dringendsten sind. „Mit diesem Programm leisten das Land und die Kommunen einen gemeinsamen Beitrag zum dauerhaften Werterhalt ihrer Straßen und Radwege. Durch die Schwerpunktsetzung des Sonderprogramms ist gewährleistet, dass die Interessen der Kommunen besonders berücksichtigt werden, indem rund 80 der 100 Millionen Euro Hilfe direkt an sie fließen. Für die Stadt Melsungen sind dies konkret 183.600 Euro“, so Thiemann. Die Kommunen erhielten so eine gesicherte Planungsgrundlage für die Behebung ihrer Straßenschäden. (red)

[Quelle: seknews.de vom 24.02.2011]


01.03.2011
Fritzlarer Straße: CDU reicht FWG die Hand

Melsungen. Kürzlich war der Presse zu entnehmen, dass die FWG den Ausbau der Fritzlarer Straße zur Fußgängerzone ablehnt und stattdessen das Geld in die Sanierung der Haspel und die witterungsbedingt schlechten Straßen stecken möchte. Stattdessen müsse man sich um die Belebung der vorhandenen Fußgängerzone kümmern, sagt Bernhard Lanzenberger.

In der Rede zum städtischen Haushalt 2011 habe der Fraktionsvorsitzende der CDU im Melsunger Stadtparlament genau das gefordert. Mehr noch, die Christdemokraten hätten genau diese Punkte im Stadtparlament beantragt. Die SPD habe das Projekt Fritzlarer Straße aus Ihrem früheren Wahlprogramm jedoch kraft eigener Mehrheit im Parlament durchgesetzt.

Lanzenberger vermute, dass die SPD inzwischen bemerkt hat, dass es keinesfalls eine sinnvolle Beschlusslage war und das die Melsunger diesen Punkt durchaus kritisch bewerten. Deswegen werde jetzt auf andere geschossen, wie es ja ohnehin gerne in Wahlkampfzeiten gemacht werde.

Für die Stadt sei es aus Sicht der CDU daher vor allem wichtig, dass fair miteinander umgegangen werde und dass es nach der Wahl geänderte Mehrheitsverhältnisse in Melsungen gebe. Das neue Parlament könne sich dann mit der Frage der Fritzlarer Straße ja erneut auseinandersetzen.

Erstaunlicherweise seien die Themen der FWG doch sehr nah an den Positionen der CDU aus der laufenden Legislaturperiode, stellt Lanzenberger fest. Das sei aus seiner Sicht ein gutes Zeichen für eine Erfolg versprechende Zusammenarbeit im neu zu wählenden Parlament. (red)

[Quelle: seknews.de vom 24.02.2011]


25.01.2011
Auf einem guten Weg
CDU-Neujahrsempfang: Regierungspräsident Walter Lübcke sprach über die Wirtschaft

Melsungen. Ein neues Jahr, ein neues Glück. Das gilt auch für den CDU-Stadtverband Melsungen. Er hatte für Sonntag zum Neujahrsempfang in die Stadthalle der Bartenwetzerstadt eingeladen, und viele waren der Einladung gefolgt. Unter anderem Regierungspräsident und CDU-Politiker Dr. Walter Lübcke, der das noch frische Jahr mit einer kurzen politischen Rede eröffnete.

So sprach Lübcke beispielsweise über die bevorstehende Kommunalwahl am 27. März, die gerade für unsere Region besonders wichtig sei: „An diesem Tag wird darüber entschieden, wie es in Nordhessen wirtschaftlich weitergeht“, sagte Walter Lübcke.

Nur die richtigen Entscheidungen im rechten Moment hätten die nordhessische Region in Zeiten der Wirtschaftskrise stark gemacht. „Und diese richtigen Entscheidungen wurden getroffen“, sagte Dr. Lübcke.

So sei im Regierungsbezirk des Wolfhagers sowohl die Arbeitslosenquote rückläufig als auch ein gewisser Aufschwung deutlich zu spüren: „Wir haben mehr sozialversicherungspflichtige Jobs und Firmenneugründungen als früher – da ist unsere Region definitiv führend“, sagte Lübcke.

Jetzt gehe es vornehmlich darum, die florierende Wirtschaft Nordhessens zu erhalten und voranzutreiben. „Wir müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass die jungen Leute nicht abwandern“, betonte der Regierungspräsident.

„Wir müssen ihnen Perspektiven, Arbeit und Ausbildungsplätze sowie eine attraktive Infrastruktur bieten.“ Nur so könne man die Menschen und damit die Arbeitskraft in einer eher ländlichen Gegend dauerhaft halten. „Mit unserer Politik ist es uns gelungen, in Nordhessen die weltweite Krise zu überstehen“, sagte Dr. Lübcke. Die Folgen dieses Abschwungs seien allerdings auch hier immer noch spürbar. „Aber wir sind auf einem guten Weg“, sagte Lübcke.

„Wenn wir uns vernetzen und gemeinsam an einem Tau-Ende ziehen, dann pflegen wir die Grundpfeiler der Demokratie und bringen die Entwicklung der Region in Gang.“ (zbg)

(Quelle: HNA online vom 25.01.2011)





24.01.2011
CDU - Stadt soll mehr fürs Tierheim geben

Melsungen. Die Stadt Melsungen soll die freiwillige Umlage, die sie als Zuschuss zum Betrieb des Tierheims in Beuern zahlt, von derzeit 30 Cent auf einen Euro pro Einwohner anheben. Das fordert die Melsunger CDU unter anderem in einem Antragskatalog zum Melsunger Haushalt 2011, der am Dienstag verabschiedet werden soll.

CDU-Fraktionschef Bernhard Lanzenberger sagte, der Tierschutz sei eine wichtige Errungenschaft und das Tierheim mache eine gute Arbeit, die letztlich die Kommunen von der Aufgabe befreie, sich um herrenlose Tiere kümmern zu müssen. Die Finanzausstattung des Tierheims müsse dann aber auch so sein, dass die Arbeit dort erledigt werden könne.

Als weitere Vorhaben fürs gerade begonnene Haushaltsjahr spricht sich die Union dafür aus, • in Melsungen einen Erlebnissspielplatz zu schaffen sowie innenstadtnahe Wohnmobil-Stellplätze auszuweisen, • mehr Haushaltsgeld als vorgesehen für den Stadtbauhof und die Feuerwehr bereitzustellen, sowie • ein projektübergreifendes Stadtentwicklungskonzept auf den Weg zu bringen.

Einen Ausbau der Fritzlarer Straße zur Fußgängerzone lehnt die CDU laut Lanzenberger indessen ab, weil man dies im Sinne der Innenstadtbelebung als kontraproduktiv ansehe. Die dafür vorgesehenen 220 000 Euro könne man einsparen, meint die Unionsfraktion. (asz)

(Quelle: HNA online vom 24.01.2011)





21.01.2011
CDU macht Haushaltsvorschläge

Melsungen. Am 25. Januar wird im Melsunger Stadtparlament der Haushaltsplan für das laufende Jahr verabschiedet. Zu dieser Sitzung hat die CDU-Fraktion einen Antragskatalog vorgelegt, der im Parlament verabschiedet werden soll. In Anbetracht der defizitären Haushaltslage war es den Christdemokraten jedoch wichtig, dass keine zusätzlichen Belastungen durch die eigenen Vorschläge entstehen. Deshalb und weil der Ausbau der Fritzlarer Straße zur Fußgängerzone im Sinne der Innenstadtbelebung als kontraproduktiv betrachtet wird, beantragt die CDU, diese Maßnahme nicht durchzuführen. Allein dadurch würden 220.000 Euro eingespart.

Geht es nach seiner Fraktion, teilt Bernhard Lanzenberger in der Pressemitteilung mit, sollen jedoch auch an einigen Stellen zusätzliche Mittel eingestellt werden. So soll unter anderem die freiwillige Umlage, die die Stadt Melsungen an das Tierheim in Beuern zahlt, auf einen Betrag von einem Euro/Einwohner angehoben werden. Der Tierschutz sei eine wichtige Errungenschaft und das Tierheim mache eine gute Arbeit, die letztlich die Kommunen von der Aufgabe befreie, sich um herrenlose Tiere kümmern zu müssen. “Die Finanzausstattung des Tierheims müsse dann aber auch so sein, dass die Arbeit dort erledigt werden könne”, so Lanzenberger. Die CDU hoffe darauf, dass andere Gemeinden diesem Beispiel folgen und die Tierschützer sich dann weniger Sorgen machen müssten. Im vergangenen Jahr lag die Umlage Melsungens an die Einrichtung im Felsberger Stadtteil bei 0,30 Euro/Einwohner.

Ein weiterer Antrag soll die Schaffung eines Erlebnisspielplatzes in diesem Jahr erreichen, damit ein solcher die Attraktivität der Stadt für Familien mit Kindern aus Melsungen, aber auch den Umliegenden Gemeinden steigert. Zudem sollen die sehr geringen Budgetansätze für die Bereiche Bauhof und Feuerwehr erhöht werden. Am Bauhof seinen einige Maschinen dringend erneuerungsbedürftig und die Feuerwehren hätten einen so geringen Ansatz, dass diese im Jahr 2011 noch nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen durchführen könnten.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die CDU die Schaffung von Wohnmobilstellplätzen in Innenstadtnähe gefordert, was seinerzeit jedoch verschoben werden sollte. Ein weiterer wichtiger Punkt ist für die Oppositionspartei die Erstellung eines übergreifenden Stadtentwicklungskonzeptes. Damit könne endlich einmal alles, was angedacht ist, in eine Gesamtkonzeption einfließen und die Parlamentarier würden in die Lage versetzt, eine Zeit- und Prioritätenplanung daraus abzuleiten.

“Wenn alle Vorschläge der CDU durchkommen, dann spart die Stadt in diesem Jahr knapp 70.000 Euro ein”, freut sich Lanzenberger, der auf die Zustimmung der anderen Fraktionen hofft. (red)

(Quelle:www.seknews.de vom 21.01.2011)





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